Es steht außer Frage, dass Sportler an sich begehrte Testimonials sind. Bei der Vermarktung von Wintersportlern stehen jedoch einige Widrigkeiten im Weg.
„Mit Wintersportlern verbindet sich selten ein Gesicht.“, so Marco Motullo. Im Wettkampf sind die meisten Sportler vermummt. Unter Helmen und Skibrillen lassen sich Gesichter schwer erkennen. Für eine erfolgreiche Prominentenwerbung ist die Wiedererkennung des Protagonisten jedoch unabdingbar.
Eine weitere Hürde stellt die Wintersaison da. Diese ist viel zu kurz, um den Athleten ausreichend Publikums- und Medienaufmerksamkeit zu verschaffen. „Sponsoren achten in erster Linie auf das Werbewirkungspotenzial der Sportler“, so Marco Motullo. „Mediale Präsenz ist daher von enormer Bedeutung.“
Sportliche Erfolge bleiben daher die wichtigste Komponente bei der Erlangung eines Werbedeals. Wer gewinnt, lenkt die Aufmerksamkeit auf sich. Es folgen Fernsehauftritte und Interviews. Doch eine Goldmedaille ist keine Garantie für Werbeverträge. Wird ein Sportler als Markenbotschafter gesucht, wird daher oftmals zunächst Ausschau im Fußball gehalten. cpi CELEBRITY PERFORMANCE zählte in Kooperation mit XAD Services in einem Jahr 77 Sportler in Testimonial-TV-Spots, wovon 52 Fußballspieler oder -trainer waren.
Obwohl ein Engagement im Wintersport oftmals sinnvoll wäre, da dieser Sportbereich nicht so überlaufen ist wie beispielsweise die Fußballbranche, stehen einem Engagement eines Wintersportlers einige Hindernisse im Weg.
Den kompletten Artikel zur Werbewirkung von Wintersportlern gibt es in der aktuellen Ausgabe 41 der W&V: „Abseits der Skipisten“.

